»KULTUR.UNTERNEHMEN.WERKSTATT«

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»kultur.unternehmen.werkstatt«

In der letzten Woche fand in der Depothek des Dortmunder Depot e. V. das große Finale der zweiten Dortmunder Gründungswerkstatt Kreativwirtschaft statt. Die Werkstatt ist ein Angebot des Projektes »kultur.unternehmen.dortmund«, das von der Transferstelle der Technischen Universität Dortmund koordiniert wird. Drei Monate lange hatten die 23 Teilnehmerinnen und Teilnehmer aus den Dortmunder Hochschulen auf diesen Tag hingearbeitet und ihre kreativen Geschäftssideen mit der Hilfe von Unternehmensberatern zu hieb- und stichfesten Konzepten reifen lassen.

Die Teilnehmer der Gründungswerkstatt Kreativwirtschaft.

Die Jury hatte es wirklich nicht leicht, eine knappe Stunde diskutierten sie, dann einigten Sie sich auf einen Kompromiss: Vergeben wurden drei dritte Plätze, dotiert mit je 500 Euro, und ein erster Platz, dotiert mit 1.500 Euro, gestiftet von der Wirtschaftsförderung Dortmund.

Auf Platz eins schafften es die beiden Diplom Designer Katrin Füser und Piere Kracht von FREMDFORM, ihr verschiedene Bereiche der Kreativität übergreifendes Gesamtkonzept hinterlies den besten Eindruck bei der Jury. Einen ersten kleinen Eindruck vermittelt ihre Internetseite: www.fremdform.de.

Das studentische »SalonAtelier« teilt sich den dritten Platz mit dem mobilen Museum »EPOCHENreiter« und der Designerin Kristina Wissling mit ihrem Konzept »Origami« für die Industrie".

Die Businesspläne der Künstlerinnen und Künstler des »SalonAtelier« am Dortmunder Westend waren ein besonderer Hingucker: Jeder Einband ist ein individuell gestaltetes Kunstwerk. Das Team »EPOCHENreiter« von der Ruhruniversität Bochum ließ sprichwörtlich den Funken überspringen und ließ die Jury mit Feuersteinen hantieren. Um die Ecke gedacht hat Designerin Kristina Wissling: Sie erläuterte, wie man die Falttechniken des Origami auch in anderen Gebieten, etwa der Medizintechnik, nutzen kann.

Kerstin Stevens von der Wirtschaftsförderung Dortmund betont: „Ihr seid alle Gewinner! Ihr habt in den letzten Wochen so viel gelernt.“ Die Nachwuchsunternehmer hatten drei Monate lang intensive Beratungsgespräche geführt und an Expertenvorträgen und Workshops teilgenommen. Am Ende stand die Präsentation vor einer Jury mit Vertreter/-innen aus Wirtschaft, Wissenschaft und Politik. In nur zehn Minuten mussten sie ihr Konzept überzeugend auf den Punkt bringen, und sich anschließend den kritischen Fragen stellen.

Für die dritte und vorerst letzte Gründungswerkstatt Kreativwirtschaft kann man sich noch bis zum 11. Februar 2010 bewerben. Organisiert wird die Werkstatt von der Wirtschaftsförderung der Stadt Dortmund und dem Creativzentrum der Volkshochschule Dortmund. Anmeldeformulare, auf denen man seine Idee in knappen Worten skizzieren kann , befinden sich auf der Homepage auf www.kultur-unternehmen.dortmund.de.

Die Gründungswerkstatt ist Teil des Projektes »kultur.unternehmen.dortmund«, das von der Transferstelle der TU Dortmund koordiniert wird und in das lokale Netzwerk "Gründungen aus der Wissenschaft in Dortmund und Region" G-DUR und die bundesweite Initiative »Existenzgründungen aus der Wissenschaft« EXIST des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie eingebettet ist. Ziel des Projektes ist es, Studierende, Wissenschaftler und Ehemalige aus den Dortmunder Hochschulen für eine Gründung und unternehmerische Tätigkeit in der Kreativ-, Kunst- oder Kulturwirtschaft zu motivieren, qualifizieren, und bei der Umsetzung mit Angeboten wie der Werkstatt oder kostengünstigen Starterbüros in Gründungszentren der Region zu unterstützen.